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Ferris, der Hund, oder wie man sein Herrchen glücklich macht

von Chrissy | 15. Oktober 2012

Joe wollte eigentlich nie eine Katze haben. Deswegen war ich auch sehr glücklich, als er sich trotzdem mit mir auf dem Weg zum Tierheim machte, um Ferris zu holen. Aber Ferris wäre nicht der perfekte Kater, der er ist, wenn er sich nicht darauf eingestellt hätte, dass Joe eigentlich ein Hundemensch ist. Also trägt er ab und zu seinen Ball im Maul spazieren, gibt ab und zu hundeähnliche Geräusche von sich und tut zumindest so, als ob er „Sitz“ macht, wenn das Kommando ertönt (immer wenn er Futter bekommt). Aber eine unschöne Eigenart des Hundes hat er sich für einige besondere Gelegenheiten aufgehoben:

Als im Sommer Fußball-WM war, hatten wir Besuch zum Fußballschauen. Wenn Ferris die Gäste kennt, ist das auch kein Problem mehr für ihn, denn er läuft um alle rum, holt sich Streicheleinheiten und Leckerlis ab. Nur dass „seine“ Sessel besetzt sind, findet er nicht ganz so toll. Und dann rächte er sich eben, indem er das tat, was ich von noch keiner Katze gehört habe. Er pupst! Und das so unglaublich fies, das alle entsetzt Tücher, Fahnen oder Shirts vor die Nase hielten und ich zum Fenster stürmen musste, um es aufzureißen.

Mittlerweile kommt es nicht mehr vor, aber wir haben auch die Futtermarke gewechselt. Ob es daran liegt, oder hat Ferris gemerkt, dass er mit dieser Hundeperfomance über das Ziel hinausgeschossen war?

Vollkommen egal: Joe ist eigentlich von Anfang an ein Riesen-Ferris-Fan und wir lieben ihn über alles; ich sowieso und Joe obwohl er kein Hund ist.

Kategorien: Geschichten | 17 Kommentare »